Skorbut auf der Schatzinsel (Ruchlos)

Freunde, eine Ernährung reich an Vitamin C ist sehr wichtig. Leider wussten das die Piraten im 16. Jahrhundert noch nicht und litten auf langen Kaperfahrten unter verschiedenen Krankheiten wie zum Beispiel Skorbut. Um sich bei Laune zu halten spielten die Piraten durchaus auch Spiele. Aber im heutigen Gruß aus der Küche soll es nicht um Piratenspiele sondern um Spiele über Piraten gehen.

Wie der Ersteindruck bekommen ist, erfahrt ihr hier!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

letzte Woche gab es einiges an Spieleabenden. Die Spiele oder Partien, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, habe ich im Menü der Woche aufgelistet.


Ein schönes Bild erreichte mich von meinem Bruder, dem ich aus Spaß zum Start des Blogs und als Messe-Gag ein T-Shirt geschenkt hatte.

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Ihr seht, wenn ihr artig eure Würfelsuppe esst, dem Blog und Podcast folgt und vielleicht ab und zu mal trainieren geht, dann macht euch das verdammt stark. Vielen Dank Alex für das Bild. Starke Pose meen Jung!


Jerry und ich möchten anlässlich der Minibackofenaktion (siehe Würfelallerlei aus dem Dezember) ein Treffen im Sommer hier in Hattingen organsieren. Dazu laufen gerade die Planungen an. Sobald es genauere Details gibt, schreibe ich natürlich.


Neuerwerbungen:

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Ruchlos von Roland MacDonald hat es ins Regal geschafft. Ich hoffe es sobald wie möglich mal auf den Tisch zu bringen. Ich hatte bisher nur eine Probepartie auf der Messe in Essen gespielt.

Menü der Woche:

Apertif: Welcome to your perfect home

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Ich habe mich mit meiner Frau wieder an Welcome to your perfect Home gesetzt. Dieses mal haben wir die erweiterten Ziele gespielt. Das Sammeln von einzelnen Siedlungsblocks ist zwar gut aber durch die anderen Siegbedingungen kommt nochmal eine schöne neue Komponente ins Spiel. Dieses mal haben wir auch zum ersten Mal die Briefkästen richtig gespielt. Da hatten wir noch einen Regeldreher drin. Macht auch nach der zehnten Partie immer noch Spaß und spielt sich auch zu zweit sehr gut. Die Dauer einer Partie ist zu zweit mit 15 Minuten genau richtig. Kann man trotz eines anstrengenden Arbeitstages abends mal schnell noch spielen und hat auch nicht soviel Aufbaugedöns. An einem längeren Spieleabend kann man es auch durchaus als Absacker oder Aufwärmer spielen. Bleibt erstmal in der Sammlung und der Block wird bestimmt noch leer.

Hauptgang: Reykholt

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Nach mehrfachen Partien zu zweit hatte sich Reykholt bereits etwas abgenutzt. Mir kam es so vor, als ob ich ein wenig gespielt werde und nicht so frei in meinen Entscheidungen bin, wie ich das nach den ersten Partien in Erinnerung hatte. Diese Woche folgte dann mal wieder eine Partie zu dritt. Die hat mich aber wieder echt angestachelt. Zu dritt und mit fast den vollen Aktionsmöglichkeiten haben sich ganz neue Ansätze ergeben. In den Partien zu zweit hatte ich immer auf vier Gewächshäuser aufgestockt und die am Ende zum Weiterziehen auf den Tischen abgegeben. In der Partie zu dritt gibt es Möglichkeiten, auch mehrere Gewächshäuser pro Runde zu bekommen. Obwohl ich knapp verloren habe, hat mir die Partie wieder richtig Spaß gemacht. Ich würde bisher sagen, zwei Spieler ist okay aber der Sweet-Spot liegt bei mindestens drei Spielern. Auch einige Service-Karten entfalten ihre volle Stärke erst ab drei Spielern. Ich muss mir wirklich mal den Story-Modus vornehmen.

Dessert: Startups

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Ein Dauerbrenner bei uns. Zwei Partien zu dritt waren schnell gespielt. Das besondere an Startups ist, dass sich jede Partie anders entwickelt. Man weiß nie wann man anfangen sollte Karten zu sammeln und vor allem welche Sorte. Vielleicht hat der Gegner bereits mehrere davon auf der Hand. Oder vielleicht wurden davon schon vorab einige aussortiert. Geringe Downtime, schneller Spielfluß und eine tolle Interaktion. Startups macht da einiges richtig und ist bisher mein Lieblingsspiel von Oink-Games.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Le Viandier (Architekten des Westfrankenreichs)

Die Architekten des Westfrankenreichs ist ein mittelalterliches Rezept für einen bis fünf Spieler. In unserer ersten Partie haben wir uns zu dritt daran versucht. Als Architekten wollen wir unseren König durch den Bau verschiedener Gebäude beeindrucken.

Wie der Ersteindruck geschmeckt hat, erfahrt ihr hier!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

2019 ist da und ich habe immer noch voll Bock drauf. Bisher hatte ich auch einen sehr guten Start. Gleich zu Beginn in dieser Woche durfte ich bei Jerry mal eine Runde Gloomhaven austesten. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gleich eine eigene Kampagne starten möchte. Heute Abend soll es losgehen. Dank kompetenter Hilfe von Martina und Jerry fühle ich mich auch gut vorbereitet und zumindest sattelfest in den Regeln. Vielen Dank euch zwei, falls ihr das hier lest.

Ach noch was zum Thema Vorsätze für 2019. Eigentlich habe ich nur einen Vorsatz. Ich möchte gerne dieses Jahr wieder beim Hollenmarsch mitmachen. Das ist ein Marsch über 100 km innerhalb von 24 Stunden. Vor zwei Jahren bin ich zuletzt am Mammutmarsch gescheitert. Dieses Jahr müssen die 100 km nochmal geknackt werden. Der Hollenmarsch findet vom 24. auf den 25. Mai in Bödefeld im Sauerland statt. Vielleicht finden sich ja noch weitere Wanderbegeisterte unter euch, die mich vielleicht begleiten möchten. Ich würde mich sehr freuen.

Menü der Woche:

Hauptgang: Mechs vs. Minions (SPOILERGEFAHR)

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Wir haben uns zu zweit das vierte Szenario vor die Brust genommen und sozusagen einen Wettlauf gegen die Minions gestartet. Die Minions starteten an dem einen Ende der Karte und wir am anderen Ende. Unser Ziel war es, dass beide Mechs das andere Ende der Karte erreichen ohne einen Minion an unser Ende durchzulassen. Nach zwei gescheiterten Durchläufen, in denen wir gleich zu Beginn überrannt wurden, schafften wir es im dritten Anlauf die Minions mit dem Flammenspeier vor uns herzutreiben und das Ende zu erreichen. Mechs vs. Minions macht mir immer noch großen Spaß. Vor allem wenn man einen festen Spielpartner hat, mit dem man die Szenarien als Kampagne spielen kann. An dieser Stelle viele Grüße an Jan, der wirklich jedes Spiel mit  mir ausprobiert und für jede Kampagne zu haben ist :). Die Szenarien haben sich bisher im Aufbau und Ziel gut unterschieden, sodass keine Langeweile aufkam. Hier bleiben wir trotz dem Start der Gloomhaven-Kampagne am Ball.

Dessert: Gugong

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Meine mittlerweile vierte Partie. Dieses mal spielten wir zu zweit. Es entstand ein spannendes Duell das am Ende 49 – 48 endete. Wieder verfolgten wir beide die Strategie uns über die Dekrete Siegpunkte zu holen. Ich würde wirklich gerne mal probieren nur über Jade die meisten Punkte zu machen. Das habe ich bisher noch nicht geschafft. Auch halte ich es weiterhin für sehr wichtig, sich schnellstmöglich den Doppeldiener zu holen und danach seine Karten auf sechs aufzustocken. Ob dieser Weg alternativlos ist, kann ich noch nicht beurteilen. Im Moment zeichnet sich ein wenig ein vorgezeichneter Weg ab, den man gehen muss um auch vorne mitzuspielen. Das wäre sehr schade. Aber hier gilt es noch weiter zu testen. Gugong hat sich nach der vierten Partie etwas abgenutzt. Den Solo-Modus muss ich dringend ausprobieren.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und Guten Appetit!

Kochen in der Todeszone (K2)

K2 ist ein Rezept aus dem Jahre 2010. Es handelt von der Besteigung des gleichnamigen Berges auf der Grenze von pakistan und China. Hierzu erhält jeder Spieler zwei Bergsteiger und beginnt sein Abenteuer im Basislager.

Worauf es bei der Besteigung ankommt und welche Unwegsamkeiten es zu bedenken gibt, erfahrt ihr hier in der Rezeptvorstellung.

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

das Jahr ist fast zu Ende und der nächste Podcast wird leider erst 2019 erscheinen. Im September diesen Jahres startete der Blog mit angehängtem Podcast. Viel ist noch nicht passiert, aber ich möchte dennoch ein Fazit für 2018 ziehen.


Der Blog und der Podcast sind noch in der Entwicklung. Das kann ich deutlich sehen, wenn ich mir meine ersten Rezepte so anschaue. Da gibt es noch Verbesserungspotential. Mittlerweile habe ich einige Spiele, die bereits in den Ersteindrücken besprochen wurden, auch so häufig gespielt, dass da nun auch Rezensionen in Rezeptform folgen können.

Die Messe war wieder großartig und ich konnte erste Erfahrungen im Führen eines Interviews erlangen. Bei Adrian von HÜNE fiel das aber auch wirklich leicht. Die Kickstarter-Kampagne ist nun auch erfolgreich beendet und ich bin auf die Auslieferung gegen Mitte des Jahres gespannt.

Ich war bei zwei tollen Podcast-Formaten zu Gast und war bei beiden sehr aufgeregt. Im Nachhinein war das aber total unbegründet und das Aufnehmen mit Solo Manolo und den Brettagogen hat mir viel Spaß gemacht.


Insgesamt hat mir das Schreiben von Artikeln und das Aufnehmen von Podcast-Folgen echt gut gefallen. Eine wunderbare Möglichkeit um Stress abzubauen. Auch das Feedback aus der Community ist einfach großartig.Durch einen anstehenden beruflichen Umzug könnte es sein, dass es im Januar etwas ruhiger auf der Seite zugehen wird.

Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die den Blog lesen, den Podcast hören, die mich in irgendeiner Weise unterstützen und bei allen mit denen ich regelmäßig Brettspiele zocke und die mich auch weiterhin ertragen. 🙂


Menü der Woche:

Aperitif: Reykholt

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Meine mittlerweile sechste Partie und dieses Mal zu dritt. Endlich konnte ich mal den Plan für Drei- und Vierspieler austesten. Auf dieser Seite gibt es doch noch einige andere Aktionsmöglichkeiten. Für meine beiden Mitspieler war es die erste Partie. Ich hatte mich auf vier Gewächshäuser festgelegt und bin diese auch am Ende des Spiels losgeworden um noch Tische voranzuschreiten. Karotten hatte ich wie immer ignoriert. Meine Mitspieler waren zunächst von den ganzen Aktionsmöglichkeiten erschlagen, fanden dann aber schnell ins Spiel. Sie setzten viele Gewächshäuser und sammelten von allen Gemüsesorten ein bisschen. Letztendlich konnte ich die Partie knapp auf dem Fünf-Salate-Tisch gewinnen. Meine Mitspieler waren knapp dahinter auf dem Fünf-Tomaten-Tisch. Mittlerweile stumpft es ein wenig ab, aber satt gespielt habe ich mich immer noch nicht.

Hauptgang: Ground Floor (Second Edition)

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Meine erste Partie und ich war sofort begeistert. Ich startete mit verbesserten Werbeeinnahmen und konnte schnell den Einzelhandel zu einem guten Preis beliefern. Dafür geriet meine Einnahme von Infos ins Stocken. Bei meinem Mitspieler, der auch seine erste Partie absolvierte, war es genau andersherum. Zu spät spekulierten wir an der Börse und wir hatten das Pech, dass hauptsächlich Rezessions- und Depressionskarten im Stapel waren. Ein harter Schlag für unser neues Unternehmen. So konnten wir beide unser Gebäude erst spät aufstocken. Ground Floor hat etwas. Zumindest hat es mich sofort gepackt und wir wollten beide noch eine Partie dranhängen. Die Interaktion hat genau gepasst. Hier bin ich auf das Spiel mit mehreren Spielern gespannt.

Dessert: Entfällt immer noch. Ich sollte mal lieber wieder mehr Sport treiben. 😉

Ich wünsche euch ein schönes Silvester 2018 und einen guten Start in das Jahr 2019 und das wir alle gesund und munter wieder voneinander hören.

Gemüseeintopf aus Island (Reykholt)

Wir schlüpfen in die Rolle von Gemüsebauern auf Island und versuchen den Touristen möglichst viele und unterschiedliche Gemüsesorten aufzutischen. Bereits seit den 30er Jahren gibt es auf Island beheizte Gewächshäuser. Hierfür wird die kostengünstige Erdwärme angezapft. Vor allem die Tomaten sind ein Tourismusmagnet geworden.

Wie mir der Eintopf im Ersteindruck geschmeckt hat, erfahrt ihr im neuen Gruß aus der Küche!