Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

das Jahr rückt voran. Der Januar ist schon wieder um. Heute ist der letzte Tag der Spielwarenmesse in Nürnberg. Ich bin sehr gespannt, was sich dort für Neuheiten durchgesetzt haben und welche Spiele bald in den Handel kommen. Lassen wir uns überraschen. Ganz besonders freue ich mich auf Wingspan, dass im März in einer deutschen Auflage in den Handel kommen soll.

Menü der Woche

Hauptgang: Architekten des Westfrankenreichs (Schwerkraft-Verlag)

Wir haben es diese Woche zu fünft gespielt. Gleich zu Beginn forcierten drei Spieler den Bau der Kathedrale. Die beiden Anderen konzentrierten sich eher auf den Gebäudebau. Im Mittelteil des Spiels wurde viel verhaftet und der Schwarzmarkt geplündert. Zum Ende hin gewann der Spieler, der bei der Kathedralenwertung 20 Punkte abstauben konnte. Auf dem letzten Platz landeten die beiden Spieler, die bei der Kathedralenwertung nur 12 Punkte erlangen konnten. Ich werde mit den Architekten des Westfrankenreiches irgendwie nicht richtig warm. Positiv aufgefallen ist mir die angenehme Spieldauer, selbst zu fünft. Wir waren in 90 Minuten durch. Die Downtime hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Es ist leicht erklärt und die Symbolik macht das Spiel sehr eingängig.

Den Kniff mit dem Mechanismus des Gefangennehmens der Worker finde ich klasse. Darüber hinaus bietet es mir aber zu wenig Neues. Rohstoffe sammeln, Rohstoffe tauschen und Gebäude bauen. Das gibt es schon in dutzend anderen Spielen. Für mich kristallisiert sich ein solides Worker-Placement-Spiel heraus, von denen ich aber schon einige besitze. Es bietet nicht genug Neues um einen Platz in meiner Sammlung dauerhaft halten zu können.

Ich bin hier auf ein wenig Gegenwind vom Würfelmagier und den Spielträumern gestoßen. Wir wollen auf dem „Tag der Brettspielkritik“ mal eine Partie zusammen spielen. Da freue ich mich sehr darauf.

Mal zum Vergleich. Hier geht es zum Ersteindruck von Architekten des Westfrankenreichs.

Dessert: Die Quacksalber von Quedlinburg (Schmidt-Spiele)

Eine Partie in Vollbesetzung zu viert. Auf den ewigen Streit ob es in die Kategorie Kennerspiel einzuordnen ist, möchte ich nicht näher eingehen. Dazu wurde an vielen Stellen schon genug geschrieben und gesagt. Das war meine zweite Partie und hat mich gut unterhalten. Ich bin eigentlich kein besonders großer Fan von Push-your-Luck-Spielen, aber die Quacksalber finde ich schon sehr witzig. Mir gefällt das gegenseitige Anfeuern, noch einmal zu ziehen, auch wenn es knapp ist. Gleich zu Beginn zog eine Spielerin mit den Siegpunkten weit davon. Sie hatte auch wirklich ein glückliches Händchen beim Ziehen. Durch taktisch gutes Einkaufen von weiteren Zutaten konnte sie ihren Vorsprung bis zuletzt gut halten. Erst in der letzten Runde brachte sie ihren Kessel zum Explodieren und der Zweitplatzierte konnte nochmal auf einen Punkt ranrücken. Da ich meinen Kessel insgesamt 4 mal zum Explodieren gebracht hatte musste ich mich mit dem dritten Platz geschlagen geben. Wer zu gierig ist….

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

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