Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

ich arbeite gerade an einer Art Top-Liste. Diese möchte ich aber in Form einer Menü-Karte präsentieren. Es soll eine All-Time-Menü-Karte werden und ggf. Menü-Karten zu den einzelnen Jahrgängen. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Auch mit dem Podcast wird es hoffentlich nächste Woche weitergehen. Ich bin derzeit fleißig am aufnehmen. Dazu wird es eventuell noch ein neues Projekt geben. Aber mehr wird noch nicht verraten.

Menü der Woche

Hauptgang: Ground Floor (2. Edition)

Ursprünglich zu dritt geplant, mussten wir es aufgrund eines Ausfalls zu zweit spielen. Wie bereits in den vorangegangenen Partien entwickelte sich ein spannendes Duell. Die Konjunktur zog gleich in der zweiten Runde mit einem Boom stark an, hielt sich in der Mittelphase stabil, um dann abzuflachen und bescherte uns gegen Ende zwei Depressionen. Geld war somit zu Beginn kein Problem. Beide kamen auch durch die Unternehmensberatung gut an Infos. Mein Kontrahent setzte auf wenige Mitarbeiter und baute alle Büros im Erdgeschoss um. Zusätzlich baute er in der dritten Phase die Etage, die ihm Siegpunkte pro umgebauten Büro einbringt. Durch einen glücklichen Warenverkauf während einer Rezession und guter Spekulation an der Börse kam ich zu Beginn an wirklich viel Geld. Ich setzte auf viele Mitarbeiter und baute die Etage, die mir Siegpunkte pro Mitarbeiter einbrachte. Zum Ende musste ich mich jedoch mit einem Punkt 46 – 45 geschlagen geben. Tolles Spiel. Sehr spannend.

Dessert: Ruchlos

Wir spielten zu dritt mit einem Neuling. Ich versuchte gleich zu Beginn mein Deck mit den Pulveraffen auszudünnen und nur wenige neue Karten zu kaufen. Leider ging diese Taktik so gar nicht auf und dann kam auch noch Pech beim Ziehen dazu. Ich glaube, man sollte darauf achten nicht zu viele unterschiedliche Serien anzufangen. Man zieht sonst zu viele unterschiedliche Karten, die aber insgesamt nicht zusammenpassen. Hier scheint weniger mehr zu sein. Auch um die Glückskomponente beim Ziehen zu minimieren. Hier habe ich weit abgeschlagen mit 23-22-13 Punkten verloren. Macht aber nichts. Ruchlos geht dafür flott, mit einer geringen Downtime. Es macht seine Sache als spaßiger Absacker schon ganz gut.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

das Jahr rückt voran. Der Januar ist schon wieder um. Heute ist der letzte Tag der Spielwarenmesse in Nürnberg. Ich bin sehr gespannt, was sich dort für Neuheiten durchgesetzt haben und welche Spiele bald in den Handel kommen. Lassen wir uns überraschen. Ganz besonders freue ich mich auf Wingspan, dass im März in einer deutschen Auflage in den Handel kommen soll.

Menü der Woche

Hauptgang: Architekten des Westfrankenreichs (Schwerkraft-Verlag)

Wir haben es diese Woche zu fünft gespielt. Gleich zu Beginn forcierten drei Spieler den Bau der Kathedrale. Die beiden Anderen konzentrierten sich eher auf den Gebäudebau. Im Mittelteil des Spiels wurde viel verhaftet und der Schwarzmarkt geplündert. Zum Ende hin gewann der Spieler, der bei der Kathedralenwertung 20 Punkte abstauben konnte. Auf dem letzten Platz landeten die beiden Spieler, die bei der Kathedralenwertung nur 12 Punkte erlangen konnten. Ich werde mit den Architekten des Westfrankenreiches irgendwie nicht richtig warm. Positiv aufgefallen ist mir die angenehme Spieldauer, selbst zu fünft. Wir waren in 90 Minuten durch. Die Downtime hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Es ist leicht erklärt und die Symbolik macht das Spiel sehr eingängig.

Den Kniff mit dem Mechanismus des Gefangennehmens der Worker finde ich klasse. Darüber hinaus bietet es mir aber zu wenig Neues. Rohstoffe sammeln, Rohstoffe tauschen und Gebäude bauen. Das gibt es schon in dutzend anderen Spielen. Für mich kristallisiert sich ein solides Worker-Placement-Spiel heraus, von denen ich aber schon einige besitze. Es bietet nicht genug Neues um einen Platz in meiner Sammlung dauerhaft halten zu können.

Ich bin hier auf ein wenig Gegenwind vom Würfelmagier und den Spielträumern gestoßen. Wir wollen auf dem „Tag der Brettspielkritik“ mal eine Partie zusammen spielen. Da freue ich mich sehr darauf.

Mal zum Vergleich. Hier geht es zum Ersteindruck von Architekten des Westfrankenreichs.

Dessert: Die Quacksalber von Quedlinburg (Schmidt-Spiele)

Eine Partie in Vollbesetzung zu viert. Auf den ewigen Streit ob es in die Kategorie Kennerspiel einzuordnen ist, möchte ich nicht näher eingehen. Dazu wurde an vielen Stellen schon genug geschrieben und gesagt. Das war meine zweite Partie und hat mich gut unterhalten. Ich bin eigentlich kein besonders großer Fan von Push-your-Luck-Spielen, aber die Quacksalber finde ich schon sehr witzig. Mir gefällt das gegenseitige Anfeuern, noch einmal zu ziehen, auch wenn es knapp ist. Gleich zu Beginn zog eine Spielerin mit den Siegpunkten weit davon. Sie hatte auch wirklich ein glückliches Händchen beim Ziehen. Durch taktisch gutes Einkaufen von weiteren Zutaten konnte sie ihren Vorsprung bis zuletzt gut halten. Erst in der letzten Runde brachte sie ihren Kessel zum Explodieren und der Zweitplatzierte konnte nochmal auf einen Punkt ranrücken. Da ich meinen Kessel insgesamt 4 mal zum Explodieren gebracht hatte musste ich mich mit dem dritten Platz geschlagen geben. Wer zu gierig ist….

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

ich habe kürzlich die 200-Follower-Marke bei Twitter geknackt und habe mich riesig gefreut. Die Brettspielcommunity ist einfach großartig. Vielen Dank an euch. Ich freue mich über jeden Leser und Hörer (beim Podcast wird es auch bald weitergehen) und jeden, der mir Feedback gibt, sei es positiv oder negativ. Als Follower-Special und als Dankeschön habe ich mir überlegt, Aufkleber drucken zu lassen und ich werde jedem, der einen Aufkleber haben möchte einen zuschicken. Das Motiv ist ja bekannt. Wenn ihr Interesse habt, schreibt mich einfach an. (mischa.glue@gmail.com)

Ebenfalls kürzlich habe ich mit dem Anagramm-Rätsel auf Twitter angefangen. Jeden Tag gibt es ein Anagramm bzgl. Brettspielautor/in, Illustrator/in, Verlag oder Brettspiel. Falls ihr Interesse am Rätsel habt, schaut doch einfach auf Twitter vorbei. Ihr findet mich unter @Sansirion und das Rätsel unter #Anagrammrätsel. Ihr seid auch herzlich eingeladen mir ein Rätsel zu schicken, dass ich veröffentlichen soll. Ich würde mich freuen.

Zugänge: Neu in der Sammlung ist Ballon-Cup, dass ich in einem Top-Zustand auf dem Sekundärmarkt erstehen konnte. Ich konnte Ballon-Cup letztes Jahr bei einem Freund testen und war sofort begeistert.

Menü der Woche

Hauptgang: Ground Floor 2. Edition (Spielworxx)

Ich bin sehr froh, dieses Spiel noch ergattert zu haben. In dieser Woche habe ich meine dritte Zweispieler-Partie gespielt. Die Konjunktur zog gleich zu Beginn von stabil auf einen Boom, sodass es uns nicht an Geld mangelte. Doch wir sollten sparsam sein. Gegen Ende ging uns das Geld, nach mehreren Rezessionen und einer Depression, fast aus. Durch die Unternehmensberatung kamen wir beide gut an Infos. Mein Mitspieler verlagerte seine Info-Produktion später auf Büros und neue Etagen. Ich setzte dieses mal auf eine verbesserte Waren-Produktion, um an die begehrten Infos zu kommen, baute mein Lager aus und holte mir gegen Ende noch die Etage, die mir pro Ware im Lager drei Siegpunkte bringt. Ein sehr enges Rennen, dass ich nur durch den Tie-Breaker für mich entscheiden konnte. Die Spieldauer war mit zwei Stunden und einer halben Stunde Erklärzeit noch im Rahmen. Ground Floor macht irre viel Spaß. Ich möchte es unbedingt nochmal mit mehr als zwei Spielern spielen.

Dessert: Ballon Cup (Kosmos)

Ich finde die Interaktion bei diesem kleinen Spiel für zwei Spieler großartig. Es gibt insgesamt fünf Pokale und wer zuerst drei ergattert hat, gewinnt die Partie. Hierzu legt man in vier Bereiche entweder hohe oder niedrige Karten in den fünf unterschiedlichen Pokalfarben. Welche Farben und wie viele Karten gewünscht sind wird zufällig durch die Würfel entschieden, die auf den Bereichen platziert werden. An die Bereiche legen die Spieler ihre Karten an und versuchen natürlich, falls niedrige Karten gewünscht sind, auch niedrige Zahlen anzulegen. Der Kniff ist, dass man auch beim Gegner Zahlen anlegen und so kräftig stören kann. Das klingt sehr einfach, macht mir aber richtig Spaß. Leider habe ich anscheinend noch nicht richtig verstanden, wie es funktioniert. In den zwei Partien konnte ich nicht einen einzigen Pokal ergattern. Ich habe beide Partien 0-3 verloren. Macht nichts. Es kann ja nur besser werden. 🙂

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Kantinenessen (Ground Floor 2. Edition)

Aufbruchstimmung bei der Würfelsuppe. Wir haben eine Partie Ground Floor zu zweit absolviert. Wir spielen ein junges Unternehmen, dass sich am Markt beweisen muss und dessen Bürogebäude noch wachsen muss. Wir haben zu Beginn nur ein kleines Unternehmen und wollen unsere Büros umbauen und neue Etagen anbauen.

Wie mir Ground Floor im Ersteindruck geschmeckt hat, erfahrt ihr hier.

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

wisst ihr was mich wirklich nervt. Diese ganzen Zip-Tüten in den Spieleschachteln. Dieses Plastikgefuddel finde ich wirklich nicht schön. Mit Inlays konnte ich mich bisher auch nicht wirklich anfreunden. Weder die, die man selbst zusammenbauen kann, noch die anderen, die teilweise schon in den Spielschachteln enthalten sind. Spätestens wenn man die Karten sleeven möchte, passen die Karten meistens nicht mehr in das Inlay. Ich entsorge mittlerweile die Inlays und hatte zunächst fast das ganze Spielmaterial in Zip-Tüten gepackt. Dann bin ich auf eine Internetseite aufmerksam geworden, auf der erklärt wurde, wie man ganz simpel eine kleine Schachtel aus Papier falten kann.

Ground Floor (2. Edition) fast Zip-Tüten frei

Der erste Versuch bestätigte: Das ist wirklich simpel. Mittlerweile habe ich angefangen sämtliche Zip-Tüten aus den Spieleschachteln auszusortieren und das Material in den kleinen Schachteln zu verstauen. Das Falten ist schon etwas Arbeit aber entspannt zusätzlich noch. Das Ergebnis sieht nicht nur super aus, die Spiele lassen sich auch viel schneller auf- und abbauen. Schachtel auf den Tisch gestellt, Deckel abnehmen und los geht es.

Dann bin ich noch auf einen super Tipp von der Brettspielpoetin gestoßen. Die gesleevten Karten einfach mit Bondage-Tape umwickeln. Gummibänder schneiden zu sehr in die Sleeves ein. Das Bondage-Tape haftet nur an sich selbst und greift die Sleeves nicht an. Vor dem Spiel abwickeln und nach dem Spiel wieder umwickeln. Klappt bisher einwandfrei. Und Bondage-Tape gibt es auch in verschiedenen Farben. Astrein.

Menü der Woche

Apertif: Ruchlos

Wir haben zu dritt Ruchlos gespielt. Nähere Infos zu dem Spiel gibt es im Ersteindruck. Dies war meine erste Partie zu dritt. Hat uns unterhalten. Angenehme Spieldauer mit einer geringen Downtime. Dazu gibt es einen schönen Ärgerfaktor. Man kann Gegner zwingen Karten oder Münzen abzuwerfen. Stimmiges Material. Passt. Ich konnte die Partie souverän 18-13-13 für mich entscheiden.

Hauptgang: K2

Der All-Time-Klassiker. Wieder ein packendes Duell um den Gipfelsturm. Wir haben auf der Winterkarte mit Winterwetter gespielt. Mein Freund preschte mit einem Bergsteiger sofort nach vorne und musste leider mit diesem kurz vor dem Gipfel, aufgrund einer Schlechtwetterfront, wieder absteigen. Den zweiten Bergsteiger zog er dann noch bis auf die Hälfte des Aufstieges nach. Ich baute mit meinem ersten Bergsteiger oberhalb von 6000 Metern mein erstes Zelt auf und holte dann Bergsteiger Nummer zwei nach. Dieser zog vorbei, baute oberhalb von 7000 Metern das zweite Zelt auf und schaffte es ebenfalls nicht ganz auf den Gipfel. Mir fehlte ein müder Akklimatisationspunkt. Nur ein Punkt. Krass wie spannend die Partie wieder war. K2 ist wirklich ein super Spiel. 14 -12 stand es am Ende

Dessert: Welcome to your perfect Home

Wir haben zu dritt gespielt und hatten unter anderem ein Sonderziel, in dem wir fünf Briefkästen verbauen müssen. Natürlich muss man dann auch die Punktabzüge hinnehmen. Immerhin gab es für das Ziel ordentlich Punkte, sollte man dieses als erster erreichen. Ich spielte schnell auf dieses Ziel hin, um die Partie zu einem frühen Ende zu bringen. Keiner meiner Mitspieler spielte daraufhin auf dieses Ziel. Und es ging leider in die Hose für mich. Ich konnte das Spiel zwar früh beenden aber die Minuspunkte zogen mich dann doch zu weit runter. Ich wurde Letzter mit 58 Punkten. Davor kamen meine Mitspieler mit 63 und 72 Punkten. Trotzdem ein klasse Absacker.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Skorbut auf der Schatzinsel (Ruchlos)

Freunde, eine Ernährung reich an Vitamin C ist sehr wichtig. Leider wussten das die Piraten im 16. Jahrhundert noch nicht und litten auf langen Kaperfahrten unter verschiedenen Krankheiten wie zum Beispiel Skorbut. Um sich bei Laune zu halten spielten die Piraten durchaus auch Spiele. Aber im heutigen Gruß aus der Küche soll es nicht um Piratenspiele sondern um Spiele über Piraten gehen.

Wie der Ersteindruck bekommen ist, erfahrt ihr hier!