Akkordeonfabrik auf der Maisfladenhöhe

Hallo liebe Brettspielfreunde,

unter dem Motto „Akkordeonfabrik auf der Maisfladenhöhe“ wird es 2020 ein Spielewochenende in Hattingen im Ruhrpott geben. Die Veranstaltung findet vom 27.06.2020 bis zum 28.06.2020 in der Jugendbildungsstätte in Hattingen statt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die gerne mit netten Leuten Brettspiele spielen möchten. Für das erste Jahr wird die Veranstaltung noch recht klein. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Plätze pro Tag begrenzt.

Zum Rahmenprogramm:

Das Spielewochenende findet in der Jugendbildungsstätte in Hattingen statt. Die Anschrift lautet:

Rathenauestraße 59a

45527 Hattingen

Website der Jugendbildungsstätte: https://freizeitwerk-welper.de/

Gestartet wird am Samstag den 27.06.2020 um 08:00 Uhr. Wir haben den ganzen Tag Zeit um ausgiebig Brettspiele zu spielen. Um 22:00 endet dann der Samstag.

Am Sonntag den 28.06.2020 geht es um 08:00 Uhr weiter. Enden wird die Veranstaltung am Sonntag um 15:00 Uhr.

Natürlich muss man nicht die ganze Zeit spielen. Wer mal eine Auszeit nehmen möchte, kann sich gerne im nahegelegen Waldgebiet oder bei einem Spaziergang an der Ruhr entlang entspannen.

Ansonsten kann jeder mitbringen, was er gerne spielen möchte. Einige Spiele werden von mir gestellt, sodass die Auswahl groß genug sein sollte.

Unterkunft:

Es gibt die Möglichkeit in der Jugendbildungsstätte zu übernachten. Eine Übernachtung im Doppel- Vierer oder Sechser-Zimmer kostet ca. 20,50 Euro pro Nase und Nacht. Bei Interesse schreibt mir das bitte in die Anmeldung da alle Buchungen in der Jugendbildungsstätte über mich laufen. Ich würde dann nochmal den genauen Zimmerstatus und Preise erfragen. Ansonsten bietet Hattingen auch andere Übernachtungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung.

Verpflegung:

Getränke (Wasser, Cola, etc.) gibt es in der Jugendbildungsstätte zu kaufen. Alternativ gibt es auch in der näheren Umgebung einen Supermarkt, denn natürlich darf sich jeder auch mitbringen was er mag. Für Besteck und Gläser werde ich sorgen.

Es gibt auch die Möglichkeit an den Mahlzeiten in der Jugendbildungsstätte im Speisesaal teilzunehmen.

Frühstück: 5,10 Euro

Mittagessen: 8,90 Euro

Abendessen: 6,10 Euro

Falls ihr an einer der Mahlzeiten teilnehmen möchtet, schreibt mir das bitte ebenfalls in die Anmeldung damit ich das bei den Verantwortlichen anmelden kann. Bitte schreibt mir auch ob bei euch Nahrungsunverträglichkeiten/Allergien bestehen oder falls ihr euch vegetarisch/vegan etc. ernährt.

Die Mahlzeiten können wir aber auch noch bis zu 4 Wochen vor der Veranstaltung buchen. Daher muss das nicht unbedingt bereits zur Anmeldung geschehen.

Anmeldung/Teilnahmegebühren:

Anmelden könnt ihr euch unter folgender email-Adresse: mischa.glue@gmail.com

Bitte schreibt mit an welchen Tagen ihr teilnehmen möchtet. Ihr erhaltet dann von mir eine Bestätigungs-Email. Sollte kein Platz mehr frei sein, packe ich euch auf die Warteliste. Sollten wieder Plätze frei werden, melde ich mich bei euch.

Die Preise lauten wie folgt:

Teilnahme an einem der beiden Tage: 10,00 Euro

Teilnahme an beiden Tagen: 20,00 Euro

Die Plätze sind auf 12 Stück pro Tag begrenzt. Daher habt bitte Verständnis, dass die Anmeldung erst gilt wenn der vollständige Teilnahme-Betrag bezahlt wurde. Dafür stehen 14 Tage nach Erhalt der Bestätigungs-E-mail zur Verfügung. Danach muss ich den Platz wieder freigeben.

Solltet ihr trotz Buchung dennoch nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, bitte ich euch mir eine Nachricht zukommen zu lassen. Sollte die Abmeldung bis zum 26.05.2020 erfolgen, erstatte ich den vollen Teilnahme-Betrag zurück. Bei späteren Abmeldungen kann das Geld nicht erstattet werden. Danke für euer Verständnis.

Falls ihr Fragen zur Veranstaltung habt, schreibt mir doch eine E-mail unter mischa.glue@gmail.com oder auf Twitter unter @sansirion

Ich freue mich auf euer Kommen und hoffe wir haben ein schönes Wochenende zusammen.

Euer Micha

Gut bürgerliche Küche (Die Tavernen im Tiefen Thal)

Taverne klingt gut und der Ortsname Tiefenthal auch. Ich assoziiere sofort eine lange Wanderung durch moosbewachsene Schluchten mit einer anschließenden Einkehr bei dunklem Brot und hellem Bier. Der Titel, der Ende März bei dem Verlag Schmidt-Spiele herauskommen soll, hat mich neugierig gemacht. Ich habe mich mit den Regeln vertraut gemacht und möchte euch vorab erklären, warum ich mich auf den Titel freue.

Hier geht es zum Appetithäppchen.

Aktien und Fond (Startups)

Eigentlich mag ich spiele über Wirtschaft nicht wirklich. Sobald jemand ein Spiel vorschlägt, in dem Aktien oder Marktanteile vorkommen, passe ich meistens sofort. Daher weiß ich gar nicht mehr, wie ich auf dieses Spiel gekommen bin und warum es sich heute in meiner Sammlung befindet und zu allem Überfluss, seinen Platz halten kann.

Eine Begründung findet ihr hier im neuen Rezept.

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

diese Woche ging die vierte Folge des Brettspielpodcastes an den Start. Ich habe über Yinzi, Architekten des Westfrankenreichs und K2 gesprochen. K2 wird das erste Spiel werden, dass in die All-Time-Menü-Karte aufgenommen wird. Die Speisekarte wird Spiele beeinhalten, die ich im Laufe der Jahre immer mal wieder spiele und die einen besonderen Platz in meinem Schrank ergattert haben. Top-Listen gibt es in anderen Blogs zur Genüge. Jahresabhängig wird es noch eine Saisonkarte geben und ggf. auch zu einzelnen Events.

Hier gehts zum All-Star-Menü.

Menü der Woche

Hauptgang: Royals (Abacus Spiele)

Zu viert haben wir versucht in einem Europa des 17. Jahrhunderts die Machtverhältnisse an uns zu reissen. Hierzu belegen wir in den einzelnen Hoheitsgebieten Adelstitel und sichern uns den meisten Einfluss über einen Mehrheitenmechanismus. Wir ziehen jede Runde Karten aus einer offenen Auslage oder verdeckt vom Stapel und hoffen auf das richtige Königshaus. Je mehr Karten wir, zum Beispiel vom spanischen Königshof haben, um so höher ist der Titel, den wir mit einem Holzklötzchen belegen können und umso höher ist der Einfluss, den wir über das Gebiet erlangen. In jeder der vier Runden wird der Einfluss gewertet und am Ende gibt es noch Sondersiegpunkte. Royals ist sehr glückslastig, aber auch sehr interaktiv. Eine Strategie kann man sich nicht zurechtlegen. Man muss mit den gezogenen Karten taktisch agieren. Die Spieldauer ist angenehm und schnell erklärt ist es obendrein. Es hat mich gut unterhalten. Ich würde es mir dennoch nicht zulegen, aber mitspielen würde ich jederzeit. Allerdings dürfte es zu zweit doch langweilig werden.

Dessert: Ballon Cup (Kosmos)

Endlich konnte ich auch mal eine Partie für mich entscheiden. Ich bin nach wie vor sehr angetan von Ballon Cup. Sehr kurzweilig und eigentlich immer spannend. Den kleinen Fehler, dass sich das Spiel unter Umständen aufhängen kann, verzeihe ich ihm gerne. In unserer letzten Partie war es fast soweit. Ich ging früh mit vielen Würfeln in Führung und konnte eine Aufholjagd seitens meines Mitspielers aber zum Glück abwehren. Solltet ihr irgendwie auf dem Sekundärmarkt an Ballon Cup rankommen, nehmt es ruhig mit. Es lohnt sich.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

ich arbeite gerade an einer Art Top-Liste. Diese möchte ich aber in Form einer Menü-Karte präsentieren. Es soll eine All-Time-Menü-Karte werden und ggf. Menü-Karten zu den einzelnen Jahrgängen. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Auch mit dem Podcast wird es hoffentlich nächste Woche weitergehen. Ich bin derzeit fleißig am aufnehmen. Dazu wird es eventuell noch ein neues Projekt geben. Aber mehr wird noch nicht verraten.

Menü der Woche

Hauptgang: Ground Floor (2. Edition)

Ursprünglich zu dritt geplant, mussten wir es aufgrund eines Ausfalls zu zweit spielen. Wie bereits in den vorangegangenen Partien entwickelte sich ein spannendes Duell. Die Konjunktur zog gleich in der zweiten Runde mit einem Boom stark an, hielt sich in der Mittelphase stabil, um dann abzuflachen und bescherte uns gegen Ende zwei Depressionen. Geld war somit zu Beginn kein Problem. Beide kamen auch durch die Unternehmensberatung gut an Infos. Mein Kontrahent setzte auf wenige Mitarbeiter und baute alle Büros im Erdgeschoss um. Zusätzlich baute er in der dritten Phase die Etage, die ihm Siegpunkte pro umgebauten Büro einbringt. Durch einen glücklichen Warenverkauf während einer Rezession und guter Spekulation an der Börse kam ich zu Beginn an wirklich viel Geld. Ich setzte auf viele Mitarbeiter und baute die Etage, die mir Siegpunkte pro Mitarbeiter einbrachte. Zum Ende musste ich mich jedoch mit einem Punkt 46 – 45 geschlagen geben. Tolles Spiel. Sehr spannend.

Dessert: Ruchlos

Wir spielten zu dritt mit einem Neuling. Ich versuchte gleich zu Beginn mein Deck mit den Pulveraffen auszudünnen und nur wenige neue Karten zu kaufen. Leider ging diese Taktik so gar nicht auf und dann kam auch noch Pech beim Ziehen dazu. Ich glaube, man sollte darauf achten nicht zu viele unterschiedliche Serien anzufangen. Man zieht sonst zu viele unterschiedliche Karten, die aber insgesamt nicht zusammenpassen. Hier scheint weniger mehr zu sein. Auch um die Glückskomponente beim Ziehen zu minimieren. Hier habe ich weit abgeschlagen mit 23-22-13 Punkten verloren. Macht aber nichts. Ruchlos geht dafür flott, mit einer geringen Downtime. Es macht seine Sache als spaßiger Absacker schon ganz gut.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

das Jahr rückt voran. Der Januar ist schon wieder um. Heute ist der letzte Tag der Spielwarenmesse in Nürnberg. Ich bin sehr gespannt, was sich dort für Neuheiten durchgesetzt haben und welche Spiele bald in den Handel kommen. Lassen wir uns überraschen. Ganz besonders freue ich mich auf Wingspan, dass im März in einer deutschen Auflage in den Handel kommen soll.

Menü der Woche

Hauptgang: Architekten des Westfrankenreichs (Schwerkraft-Verlag)

Wir haben es diese Woche zu fünft gespielt. Gleich zu Beginn forcierten drei Spieler den Bau der Kathedrale. Die beiden Anderen konzentrierten sich eher auf den Gebäudebau. Im Mittelteil des Spiels wurde viel verhaftet und der Schwarzmarkt geplündert. Zum Ende hin gewann der Spieler, der bei der Kathedralenwertung 20 Punkte abstauben konnte. Auf dem letzten Platz landeten die beiden Spieler, die bei der Kathedralenwertung nur 12 Punkte erlangen konnten. Ich werde mit den Architekten des Westfrankenreiches irgendwie nicht richtig warm. Positiv aufgefallen ist mir die angenehme Spieldauer, selbst zu fünft. Wir waren in 90 Minuten durch. Die Downtime hält sich ebenfalls sehr in Grenzen. Es ist leicht erklärt und die Symbolik macht das Spiel sehr eingängig.

Den Kniff mit dem Mechanismus des Gefangennehmens der Worker finde ich klasse. Darüber hinaus bietet es mir aber zu wenig Neues. Rohstoffe sammeln, Rohstoffe tauschen und Gebäude bauen. Das gibt es schon in dutzend anderen Spielen. Für mich kristallisiert sich ein solides Worker-Placement-Spiel heraus, von denen ich aber schon einige besitze. Es bietet nicht genug Neues um einen Platz in meiner Sammlung dauerhaft halten zu können.

Ich bin hier auf ein wenig Gegenwind vom Würfelmagier und den Spielträumern gestoßen. Wir wollen auf dem „Tag der Brettspielkritik“ mal eine Partie zusammen spielen. Da freue ich mich sehr darauf.

Mal zum Vergleich. Hier geht es zum Ersteindruck von Architekten des Westfrankenreichs.

Dessert: Die Quacksalber von Quedlinburg (Schmidt-Spiele)

Eine Partie in Vollbesetzung zu viert. Auf den ewigen Streit ob es in die Kategorie Kennerspiel einzuordnen ist, möchte ich nicht näher eingehen. Dazu wurde an vielen Stellen schon genug geschrieben und gesagt. Das war meine zweite Partie und hat mich gut unterhalten. Ich bin eigentlich kein besonders großer Fan von Push-your-Luck-Spielen, aber die Quacksalber finde ich schon sehr witzig. Mir gefällt das gegenseitige Anfeuern, noch einmal zu ziehen, auch wenn es knapp ist. Gleich zu Beginn zog eine Spielerin mit den Siegpunkten weit davon. Sie hatte auch wirklich ein glückliches Händchen beim Ziehen. Durch taktisch gutes Einkaufen von weiteren Zutaten konnte sie ihren Vorsprung bis zuletzt gut halten. Erst in der letzten Runde brachte sie ihren Kessel zum Explodieren und der Zweitplatzierte konnte nochmal auf einen Punkt ranrücken. Da ich meinen Kessel insgesamt 4 mal zum Explodieren gebracht hatte musste ich mich mit dem dritten Platz geschlagen geben. Wer zu gierig ist….

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und einen guten Appetit!