Wennsse lecker Essen wills, geh bei die Omma oder anne Bude (Folge 2)

In der zweiten Folge der Würfelsuppe werden wieder als Vorspeise zwei Grüße aus der Küche serviert. In diesem Fall eröffne ich allerdings eine neue Unterrubrik. Im Bereich Monokularküche geht es um Solo-Brettspiele und Spiele die einen Solo-Modus beinhalten.

Im Anschluss folgt dann eine weitere neue Rubrik. Ein Restauranttester hat uns einen Besuch abgestattet und gibt sein Feedback zu dem vielgekochten Rezept Haspelknecht.

Ich bitte die Lautstärkeunterschiede und gelegentlichen Störgeräusche zu entschuldigen. Ich teste derzeit noch unterschiedliche Aufnahmeplätze aus. Dieser wird es jedenfalls nicht werden.

Ich hoffe ihr habt trotzdem viel Spaß mit der neuen Würfelsuppe!

Link zum Feed und Download der Episoden!

00:00 – 03:38 Intro und Begrüßung

03:39 – 10:06 Gruß aus der Küche Endeavor- Age of Sail

10:07 – 17: 58 Monokularküche K2

17:59 – 40:21 Besuch vom Restauranttester Haspelknecht

40:22 – 41:45 Verabschiedung und Outro

Intro: Quincas Moreira – Canal 3

Outro: John Deley – Bumper Tag

 

Haspelknecht

Heute möchte ich euch als Rezept eine Perle aus dem Ruhrgebiet vorstellen. Haspelknecht hat als Thema die Anfänge des Kohleabbaus. Diese sind aber schon lange her. Die besten Rezepte werden aber eh von den Omas zubereitet. Daher macht das garnix. Ein gutes Sprichwort aus dem Ruhrgebiet besagt:

Wennsse lecker essen wills, geh bei die Omma oder anne Bude.

Hier geht´s zum Rezept.

Dieses Rezept wurde übrigens vor ein paar Wochen von unserem strengen Restauranttester (nicht bekannt aus Film und Fernsehen) ausgiebig getestet. Wie das Urteil ausgefallen ist und ob sie/er uns die Bude demnächst dicht macht, erfahrt ihr im nächsten Podcast.

Spielend für Toleranz

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Auch die Würfelsuppe bekennt sich zu Toleranz, Nächstenliebe und Wahrung der Menschenrechte für jede Person. An jeder Stelle, wo diese Grundwerte mit Füßen getreten werden, muss es eine Gemeinschaft geben die entschieden dagegen vorgeht.

Zu dieser Gemeinschaft gehört ein jeder von uns. Wir dürfen nicht wegsehen wo Unrecht geschieht oder glauben, die Politik wird diese Dinge für uns regeln. Wir selbst müssen diese Werte vorleben und uns gegenseitig Beispiel sein.

Dies wird in der heutigen Zeit immer wichtiger, wo wieder Hitlergrüße schamlos in der Öffentlichkeit gezeigt und sich rechtes Gedankengut auch in der Mitte der Gesellschaft breit macht.

Ein erschreckend wahres Zitat kommt aus einem meiner Lieblingsbücher, den Känguruh-Chroniken:

„Es ist ein kurzer Weg von uninformiert zu uniformiert.“

Vielen Dank an die Organisatoren dieser Initiative. Genau diese zeigt das Wir einfach mehr sind.

Gruß aus der Küche (23.09.2018)

In der heutigen Ausgabe vom „Gruß aus der Küche“ vom 23.09.2018 sind einige unterschiedliche Gerichte serviert worden. Zu Beginn gab es ein Kochduell Mann gegen Mann im Puzzlespiel „Patchwork“. Danach ließen sich drei Köche bei „Mechs vs. Minions“ gehörig in die Suppe spucken. (Obacht: In der Spielbeschreibung und den Bildern sind Spoiler zu den Missionen enthalten) Zu guter letzt gab es bei „Startups“ ein Duell über vier Runden um Firmenanteile.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Gruß aus der Küche

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In der heutigen Ausgabe von „Gruß aus der Küche“ vom 21.09.2018 haben sich drei Köche zusammengesetzt, die sich erstmalig am mittelalterlichen Rezept „Hansa Teutonica“ versuchten. Hansa Teutonica ist ein Rezept für zwei bis fünf Köche und wurde 2009 von Andreas Steding geschrieben.


Der Aufbau und das Zusammenkramen der Zutaten gingen wirklich sehr schnell. Jeder bekam ein eigenes Tableau mit Händlern (Holzwürfel) und Großhändlern (Holzscheiben). Zusätzliche Händler und einen Großhändler gab es außerdem in den Vorrat.

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Spielertableau mit Startaufstellung

Auf dem Spielbrett sind mittelalterliche Städte abgebildet, die mit Handelsrouten verbunden sind. Auf die Stationen zwischen den Städten können Händler/Großhändler eingesetzt werden.

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Die Zahl seiner verfügbaren Händler/Großhändler kann man erhöhen indem man die auf dem Spielertableau gebundenen Händler/Großhändler freispielt. Dadurch lassen sich gleichzeitig auch die Anzahl und die Qualität seiner Aktionen verbessern.

Viele unterschiedliche Wege führen hier nach Rom (äh Coellen). Will heißen, es können auf vielen verschiedenen Wegen Siegpunkte gesammelt werden. Einige davon werden schon während, andere erst zum Ende der Partie gewertet, wie z.B. das Besetzen von Städten über Handelsrouten oder Einsammeln von Bonusmarkern.


Die Partie endete 59-42-33. Der Sieger erweiterte schnell seine Anzahl an Aktionen pro Zug und sammelte viele Bonusmarker ein. Hansa Teutonica hat uns im Ersteindruck gut gefallen. Die Regeln sind schnell erklärt und eingängig. Daraus ergibt sich trotzdem eine ordentliche Spieltiefe mit einer Vielzahl an Aktionsmöglichkeiten. Hier gibt es noch viel zu entdecken.

Wir waren uns einig: Das landet erneut auf dem Tisch.