Gemüseeintopf aus Island (Reykholt)

Wir schlüpfen in die Rolle von Gemüsebauern auf Island und versuchen den Touristen möglichst viele und unterschiedliche Gemüsesorten aufzutischen. Bereits seit den 30er Jahren gibt es auf Island beheizte Gewächshäuser. Hierfür wird die kostengünstige Erdwärme angezapft. Vor allem die Tomaten sind ein Tourismusmagnet geworden.

Wie mir der Eintopf im Ersteindruck geschmeckt hat, erfahrt ihr im neuen Gruß aus der Küche!

Würfel Allerlei

Hallo liebe Brettspielfreunde,

Heute ist der vierte Advent. So richtig in Weihnachtsstimmung bin ich allerdings noch nicht. Es gab einfach zu viel zu tun in der Vorweihnachtszeit. Eigentlich wie jedes Jahr. Ich nehme mir jedes Jahr aufs neue vor die Weihnachtszeit etwas unstressiger zu gestalten aber am Ende klappt es doch nicht. Die nächsten Tage wird hoffentlich etwas Ruhe einkehren.

Den Podcast habe ich im November und Dezember etwas vernachlässigt. Das hatte aber zwei gute Gründe. Ich hatte zunächst einen Gastauftritt bei Solo Manolo, mit dem ich über Blackout Hongkong gesprochen habe und jetzt vor kurzem einen Gastauftritt bei den Brettagogen, wo ich bei einem Teamteaching, mit den Themen Holding on – The troubled life of Billy Kerr, Palliativmedizin, Sterben und Tod dabei sein durfte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle. Die Gastauftritte haben mir riesig Spaß gemacht. Die Thematik bei den Brettagogen war recht ernst aber daraus ist eine tolle Unterhaltung geworden. Ich kann auch von berufswegen als Arzt nur immer darauf hinweisen sich mit solcherlei Themen wie Patientenverfügungen etc. frühzeitig zu beschäftigen. Fragen zu den Themen könnt ihr mir gerne stellen. Ich werde sie nach bestem Gewissen beantworten oder falls ich euch nicht weiterhelfen kann, an entsprechende Stellen vermitteln.

Hier die Links zu den einzelnen Episoden:

Solo Manolo: Folge 12 Schwarzmalerei

Brettagoge: #89 Ummanteltes Flockenlesen – Teamteaching

Ich hoffe zwischen den Jahren noch eine Dezember-Episode aufnehmen zu können. Des Weiteren habe ich mich entschlossen, den Podcast in einem monatlichen Episoden-Format zu veröffentlichen.

Auch bedanken möchte ich mich bei allen Menschen die fleißig gespendet haben. Auf meiner Laufrunde hatte vor ein paar Wochen jemand seinen Minibackofen auf einer Rastbank entsorgt. Das hatte mich so sehr geärgert, dass ich den Backofen fotographiert und das Bild auf Twitter und Facebook veröffentlicht habe.

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In einer spontanen Aktion, nachdem ich das Foto gepostet hatte und nach einer Idee von Cellspader, der das tägliche Aufstehrätsel auf Twitter moderiert, habe ich die Rechte an dem Bild versteigert. Letztendlich wurde das Bild für 60 Euro verkauft. Zudem kam über Einzelspenden eine Summe von 262 Euro zusammen. Das Geld ging noch am gleichen Tag an NABU. Der Minibackofen wurde natürlich fachgerecht auf dem Wertstoffhof entsorgt. Vielen Dank nochmal. Ein gutes Beispiel wie ein soziales Netzwerk viel Gutes tun kann.

Das Menü der Woche:

Apertif: Welcome to your perfect home

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Ein wirklich einfaches Spiel. Ich habe mich nur sehr über die deutsche Anleitung geärgert. Sehr unverständlich geschrieben. Mittlerweile habe ich fünf Partien gespielt und gestern immer noch einen Regelschnitzer entdeckt. Schade, denn Welcome to your perfect home macht mir viel Spaß. Ein Reveal-and-Write-Spiel, dass noch in jeder Spielerzahl gut funktioniert. Bisher habe ich nur die Basisversion ausprobiert, aber das wird sich noch ändern. Ich bin auf die Langzeitmotivation gespannt und ob der Block noch leer wird.

Hauptgang: Architekten des Westfrankenreiches

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Mit dem Thema Mittelalter kriegt man mich immer. Ein schöner Worker-Placement-Mechanismus mit vielen Möglichkeiten Siegpunkte zu generieren. Tolle Interaktionsmöglichkeiten über das Gefangennehmen von gegnerischen Arbeitern. Gefällt mir persönlich besser als Räuber der Nordsee, welches ebenfalls von Shem Phillips designed wurde. Ich bin sehr auf den Solo-Modus gespannt.

Dessert: Entfällt dieses Mal. Ich habe eh schon genug Kekse gegessen. 🙂

Ich wünsch euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein paar ruhige Tage im Kreise der Familie. Spielt was Schönes und kocht was Leckeres. Wir lesen und vielleicht hören uns auch vor Silvester nochmal.

Guten Appetit!

Menü der Woche

Hallo liebe Brettspielfreunde,

Heute gibt es das erste Menü der Woche. Dies wird in Zukunft sonntäglich, allerdings nicht jede Woche erscheinen. Hierbei werde ich Spiele kurz vorstellen, die ich die Woche über gespielt habe und die ich empfehlen möchte oder ihr könnt das Menü als Anregung für einen Spieleabend nehmen.

Das Menü dieser Woche ist dieses Mal für zwei Köche. Der Komplexitätsgrad ist nicht zu hoch, sodass man nicht lange mit Rezeptstudium verbringen muss, sondern schnell ans Kochen kommt.

Aperitif: Azul

Zum Appetitmachen lohnt sich das diesjährige Spiel des Jahres. Der haptische Umgang mit den wertigen Spielsteinen und das steuerbare Ende durch Vervollständigen einer Zeile gefallen mir gut. Ich habe hier noch nicht den richtigen Dreh raus, wie man am besten Steine nimmt, um hohe Wertungen zu bekommen. Daher beide Partien diese Woche verloren. Vielleicht habt ihr Tipps für mich?

Hauptgang: K2

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Dies ist ein Hauptgang der eher leichten und schnellen Sorte. Er ist aber dafür mehr als lecker. Die Atmosphäre, die am Tisch herrscht, haut mich immer wieder um. Es endete in einem Kopf an Kopf Rennen auf der Winterkarte, aber mit Sommerwetter. Meine Taktik mit einem Bergsteiger ein vorgezogenes Zelt knapp unter 7000 Meter aufzubauen und mit dem anderen Bergsteiger auf gutes Wetter zu warten um dann den Gipfel zu stürmen ging voll auf. Die Partie konnte ich knapp 14:12 für mich entscheiden. Erwähnenswert bleibt noch, dass wir unsere Bergsteiger sehr sorgfältig behandelt haben und keiner auf dem Berg bleiben musste.

Dessert: Ballon Cup

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Hiervon hatte ich bisher noch gar nichts gehört. Ein schöner Zwei-Spieler-Titel aus der Komos-Reihe von 2003. Sehr clever was aus dieser kleinen Schachtel alles rausgeholt wird. Ein kluger Karteneinnsetzmechanismus der genügend taktische Entscheidungen bietet mit einer Prise Ärgerfaktor in der Interaktion – sehr gelungene Mischung. Ich konnte dann auch drei der fünf Pokale erringen und damit die Partie für mich entscheiden. Leider besitze ich es nicht selbst und es ist nur noch auf dem Sekundärmarkt zu erhalten. Wenn jemand sein Exemplar zu einem fairen Preis loswerden möchte, schreibt mich doch einfach an.

Nächste Woche erscheint dann schon das Weihnachtsmenü!

Dazu kommt diese Woche noch eine Ankündigung. Ich habe ja im letzten Podcast (Essen ist fertig) eine Bewertungsstruktur angekündigt. Diese habe ich nochmals überarbeitet und möchte sie wie folgt aussehen lassen.

Sechs Sterne: Delikat

Fünf Sterne: Aromatisch

Vier Sterne: Appetitlich

Drei Sterne: Fad

Zwei Sterne: Versalzen

Ein Stern: Ungenießbar

Dann wünsche ich euch ein schönes restliches Wochenende und einen guten Start in die nächste Woche!

Guten Appetit!

Downtime – Wartezeit ist Köchelzeit

Neulich ist mir wieder etwas aufgefallen. Ich verwende in meinen Artikeln allerlei Begriffe, mit denen ich ganz selbstverständlich um mich werfe, die aber nicht unbedingt immer ganz klar sind. Einige davon möchte ich im Rahmen dieser Reihe erläutern und auch näher beleuchten.

Hier gehts zum vollständigen „Ausgespuckt“-Artikel.

Kaiserschmarrn mit Apfelmus (Grand Austria Hotel)

Ein etwas älteres Rezept aus dem Jahre 2013 haben wir uns da zu zweit vorgenommen. Die vorangegangen Empfehlungen sprachen von einer hohen Downtime und von einer Spielerzahl zu zweit als optimal. Wir spielen also jeweils Hotelbetreiber mit angeschlossenem Kaffeehaus in einem Wien im 19. Jahrhundert.

Wie der Kaiserschmarrn geschmeckt hat erfahrt ihr hier im Gruß aus der Küche (Ersteindruck)

 

Soulfood (Cerebria)

Vier Köche haben sich auf eine Reise tief in die menschliche Identität begeben. In Cerebria aus dem Hause Mind-Clash-Games versuchen die helle und die dunkle Seite eine Seele zu beeinflussen. Es ist ein Team-Mehrheiten-Spiel, das mir in dieser Form auch noch nicht untergekommen ist.

Was ich für Emotionen verspürte erfahrt ihr hier im Ersteindruck!

Des Kaisers neuer Eintopf (Gugong)

Eine Reise in die geheimnisvolle chinesische Küche. Ein altes Rezept aus der Zeit des chinesischen Mauerbaus. Zu dritt haben wir uns probiert. Korruption hat der Kaiser von China bei Todesstrafe verboten, da diese Überhand genommen hat. Unsere einflussreiche Familie möchte trotzdem eine Audienz beim Kaiser erlangen. Darum geht es bei Gugong. Siegpunkte sammeln und beim Kaiser vorsprechen.

Ob es dem Kaiser geschmeckt hat erfahrt ihr hier in diesem Gruß aus der Küche.